Lärm                                          
Initiative
Schallstadter
Anwohner                               Letzte Aktualisierung: 03.02.2010


Unser nächstes Treffen findet am Freitag den 26.02.10 im Schwarzen Ritter, Wolfenweiler, statt.
========================================================

Leserbrief zum Neujahrsempfang am 18.01.2010 ind Schallstadt:

B 3 UMFAHRUNG, Fahrzeuge müssen irgendwo hin.
Zur Ansprache von Bürgermeister Jörg Czybulka beim Neujahrsempfang in Schallstadt (BZ vom 20. Januar) schreibt ein Leser:
Es ist erfreulich, dass Herr Czybulka wahrnimmt, dass es im Ort sowohl ein "Dafür" als auch ein (wie bei allem neuem) "Dagegen" zu der sich im Planfeststellungsverfahren befindlichen B 3-Umfahrung gibt. Wenn ich aber die vielen Aussagen der Autofahrer (davon auch viele aus den Ortsteilen) höre, dass sie nie und nimmer an dieser verkehrsreichen Straße mit ihrem Lärm und Gestank leben wollen und die Situation für die Anwohner erschreckend finden, kann ich nicht bestätigen, dass eine Mehrheit gegen eine Entlastung der Anwohner durch eine Umfahrung ist.

Herr Czybulka ist nicht zuletzt auch Bürgermeister der B 3 Anwohner und der Mitbürger, die für eine Umfahrung sind. Deshalb sollte es nicht sein Ziel sein, eine Entlastung der Anwohner durch eine Umfahrung zu verhindern. Und wenn er dies tut, dann müsste er eine zumindest gleich wirksame, realistische und dauerhafte Lösung des bisher (auch von ihm) nicht gelösten massiven Verkehrsproblems in Schallstadt nennen können. Die hohe Zahl der Fahrzeuge muss ja irgendwohin, nicht zuletzt sind wir alle Verkehrsteilnehmer! Und weniger Fahrzeuge werden es auch dann nicht, wenn man die (zudem noch utopischen) Forderungen aufstellt, wie Tempo 30 km oder gar hälftiger Abriss (wie ernsthaft gefordert wurde!) der 4-spurigen Schnellstraße St.Georgen. Selbst der diese "Lösungsmöglichkeiten" im Gemeinderat vertretende Besuch aus Stuttgart nannte als zwingende Bedingung, damit sein Verkehrskonzeptes überhaupt eine Auswirkung haben könnte, es von der gesamten Raumschaft mitgetragen werden müsste - aber das Gegenteil ist der Fall: Alle umliegenden Gemeinden kommentieren es mit gesenktem Daumen, die Umfahrungsgegner in Schallstadt stehen vollkommen isoliert da!

Christoph Güthner
____________________________________________________________
Leserbrief zum Presseartikel "Es kommt Bewegung in die Planung" vom 22.08.2009

Mit großer Freude habe ich mit meiner Familie als seit Jahrzehnten geplagte B3-Anwohnerin zur Kenntnis genommen, dass es mit der Planung der Ortsumfahrung endlich voran geht. Da im Planfeststellungsbeschluss der L 125 ein zeitnaher Ausbau der Ortsumfahrung festgeschrieben ist und nach diesem Beschluss z.B. Ausbaubreite, Geschwindigkeitsbegrenzungen usw.  die L 125 in Richtung Pfaffenweiler gebaut wurde, wird es allerhöchste Zeit, dass die vom Regierungspräsidium angedachte Lösung des Verkehrsproblems rund um den Batzenberg weiter bearbeitet wird. Der Pfaffenweilemer Gemeinderat hat auf der Basis dieses Beschlusses mit all seinen Inhalten dem L 125 Planfeststellungsbeschluss zugestimmt. Die Gemeinde Schallstadt sollte endlich ihren Glaubenskrieg gegen Pfaffenweiler beenden und einsehen, dass wir nicht den Verkehr nach Pfaffenweiler schicken können, weil wir ihn selbst nicht haben möchten. Außerdem ist der Schallstadter Gemeinderat für Schallstadt zuständig und nicht für Ehrenkirchen-Norsingen. Niemals würde ich es mir anmaßen, mich vor die Norsinger Häuser zu stellen und gegen deren Ortsumfahrung zu demonstrieren, wie es die Norsinger in Schallstadt schon gemacht haben. Sollen doch die Norsinger sich endlich für deren Ortsumfahrung aussprechen und auch dafür vor ihren Häusern demonstrieren. Die abgespeckte Variante unserer Ortsumfahrung klingt sehr vernünftig und ich freue mich darauf, einen Plan zu sehen.

Erika Danner, Wolfenweiler
_____________________________________________________________
August 2009:

Es kommt Bewegung in die Planung

PFAFFENWEILER/SCHALLSTADT. Das Verfahren zum Bau der B-3-Ortsumfahrung Schallstadt nimmt wieder Fahrt auf: Nach erneuten Gesprächen mit dem Innenministerium des Landes hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) den Auftrag erhalten, einen so genannten Richtlinienentwurf für die Ortsumfahrung zu erarbeiten. Die notwendigen Planungen, das bestätigte Leo Andlauer vom Regierungspräsidium gegenüber der Badischen Zeitung, sind bereits an externe Büros vergeben: "Wir machen damit einen Schritt voran."

 Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Pfaffenweiler einen formellen Antrag auf Fortführung des Planfeststellungsverfahrens zur B-3-Ortsumfahrung Schallstadt beim Regierungspräsidium Freiburg gestellt. Die Antwort aus der Freiburger Behörde, so Bürgermeister Dieter Hahn in der jüngsten Pfaffenweiler Ratssitzung, liege schon eine Weile vor und sei aus Sicht Pfaffenweilers "erfreulich": Das Planfeststellungsverfahren ruhe ? wie nach einem Verkehrsgipfel mit Staatssekretär Rudolf Köberle im vergangenen Oktober gesagt ? durch die Ausarbeitung des Richtlinienentwurfs nun nicht mehr.

Bei diesem Entwurf handelt es sich nicht um eine Grob-, sondern, so Leo Andlauer, um eine "recht weitgehende Planung". Diese sei für die haushaltsrechtliche Genehmigung durch den Bund ? es handelt sich ja um eine Bundesstraße ? erforderlich. Der Entwurf beinhalte unter anderem eine Prüfung über die Verkehrswertigkeit der neuen Straße, setze sich mit bestimmten Vorgaben auseinander und ? ganz wichtig ? nehme die Kosten unter die Lupe.

Die belaufen sich bei der jetzigen Lösung auf rund 4,3 Millionen Euro. Vor einigen Jahren wurde bereits ein Entwurf mit Kosten von 8 Millionen Euro eingereicht ? und vom Bundesverkehrsministerium als zu teuer abgelehnt. Der Rotstift wurde angesetzt: Gestrichen wurden die aufwendigen "Überführungsbauwerke" am Knotenpunkt B 3/L 125 und K 4953. Dafür soll ein Kreisverkehr in der Fläche als deutlich günstigere Variante gebaut werden. Ebenso soll im Süden Schallstadts ein Kreisel entstehen. Und die Ortsumfahrung soll nicht ? wie einst geplant ? dreispurig, sondern nur noch zweispurig gebaut werden (die BZ berichtete). Die abgespeckte Variante liegt dem Innenministerium schon seit über einem Jahr zur Prüfung vor. Anfang 2009 kam dann grünes Licht aus Stuttgart. "Es hieß, dass die Richtung nun stimmt und mit dem Richtlinienentwurf begonnen werden soll", sagt Leo Andlauer. Für diesen sind etliche Gutachten und Vermessungen notwendig. Die Arbeiten wurden bereits vor drei Monaten an diverse Büros vergeben.

Dieses Jahr wird die Planung nicht mehr fertig "Wir gehen davon aus, dass der Richtlinienentwurf binnen Jahresfrist vorliegt", heißt es aus Pfaffenweiler. Daraus wird wohl nichts: Dieses Jahr, so Leo Andlauer vom Regierungspräsidium, wird die Richtlinienplanung nicht fertig. Es werde gut 2010. "Wie gesagt, dafür braucht es mehrere Gutachten", erklärt er. Liegt die Planung aber dann vor, geht sie zuerst ans Innenministerium in Stuttgart und dann zum Bundesverkehrsministerium. Falls Änderungen verlangt werden, so Andlauer, werden diese wieder von ihm und seinen Kollegen in Freiburg vorgenommen. "Und dann kann man ins Rechtsverfahren, also in die Planfeststellung gehen", sagt Andlauer von der Abteilung Straßenbau und Verkehrswesen.

Dieses Verfahren läuft bereits seit geraumer Zeit. Zwei Möglichkeiten, so erklärt Werner Hofmann, Leiter der Abteilung Wirtschaft, Raumordnung, Bau-, Denkmal- und Gesundheitswesen im RP, gibt für seine Weiterführung. Entweder werden die Änderung in das laufende Verfahren eingearbeitet. Je nach ihrem Umfang muss die Planung nochmals offengelegt werden und die Bürger hätten erneut die Möglichkeit, Einwendungen zu machen. 2005 sind 600 Einwendungen gegen die B-3-Ortsumfahrung Schallstadt beim RP eingegangen. Die zweite Möglichkeit ist, das laufende Verfahren abzuschließen und ein völlig neues in Gang zu setzen. Welche Variante greife, werde zu gegebener Zeit geprüft und dann entschieden.

Während man sich in Pfaffenweiler freut, dass wieder Bewegung in die Planung der Ortsumfahrung gekommen ist, wird das in Schallstadt mit "großem Erstaunen", so Bürgermeister Jörg Czybulka in der jüngsten Ratssitzung, zur Kenntnis genommen. "Ich weiß davon nichts, dass die Planung weitergeht. Ich werde mich an Staatssekretär Rudolf Köberle wenden und ihn fragen", so der Schallstadter Rathauschef. Ihn erstaune zudem, sagte er bezogen auf den Verkehrsgipfel 2008, dass das Regierungspräsidium andere Zusagen mache als das Innenministerium: "Da stimmt doch was in der Reihenfolge nicht." 

Autor: Tanja Bury

 ========================================================
01. April 2009:
Kurzfristig gibt es erfreuliches aus Stuttgart zu berichten:
Nachdem sich alle Betroffenen in einer nächtlichen Sondersitzung einvernehmlich über den Ausbau und den Streckenverlauf der Ortsumfahrung geeinigt haben, ist es der Landesregierung im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket II unbürokratisch gelungen, einen Großteil der notwendigen Gelder für den Umfahrungsbau zur Verfügung zu stellen. Der Betrag ist zwischenzeitlich bereits an das Regierungspräsidium überwiesen worden und kann verbaut werden. Der fehlende Restbetrag für die notwendige Begrünung der Trasse ist von der Gemeinde zu beschaffen. Hierfür werden dann links und rechts der Straße eine Vielzahl von neuen und hochwertigen Rebstöcken gepflanzt, die von der Dorfgemeinschaft gepflegt werden. Deren Wein wird zukünftig exklusiv als Sonderabfüllung von der WG vermarktet, der Reinerlös fließt je zu gleichen Teilen an die Grundstücksanlieger, an die fleißigen Helfer sowie an die Gemeindekasse. Ob dieser überraschenden Botschaft zeigte sich der Bürger-meister überwältigt und dankbar, dieses nunmehr Jahrzehnte dauernde Problem unter seiner Regie endlich aus der Welt geschafft und gelöst zu haben. Insgeheim hoffe er nunmehr sogar auf eine Versöhnung mit den Nachbargemeinden und schöpft wieder Mut, was seine Kandidatur für den Kreistag betrifft. Selbst ein Aufstieg in höhere politische Ämter könne er zukünftig aufgrund seines taktischen Verhand-lungsgeschicks nicht mehr gänzlich ausschließen, wie ihm insgeheim von maßgeblichen Persönlichkeiten bereits signalisiert worden wäre. Sollte er eine entsprechende Berufung erhalten, so wäre nach reiflicher Überlegung im Kreise seiner Familie bereits der Entschluss gereift, seinen liebgewonnenen Bürgermeisterposten gegen ein anderes Amt zum Wohle der Allgemeinheit einzutauschen. Er hat sich aus diesen Gründen spontan bereiterklärt, die fehlende Summe in Form einer Maut der zukünftigen Benutzer aufzubringen. Aus diesem Anlass wird daher heute ab 9 Uhr direkt am Abzweig B3/ L125 ein großes Festzelt erstellt und der Vorverkauf der Vignetten zusammen mit den beteiligten Politikern und mit tatkräftiger Unterstützung des Gemeinderates im Beisein der Bevölkerung gestartet. Anschließen erfolgt ein symbolischer erster Spatenstich sowie zur Feier des Tages ein Traktorenkorso. Die Bewirtung übernimmt der neugegründete Pflegekreis B3 –Geradeaus- der sich überwiegend aus den früheren L125-Mitgliedern zusammensetzt unter Mithilfe aller befreundeten Umfahrungsbefürwortern aus der Gemeinde und den Gästen aus Pfaffenweiler.
Da sich bereits ein großer Run auf die an diesem Tage reduzierten Mautplaketten abzeichnet und nur die ersten 100 Käufer ein lebenslanges kostenloses Befahrungsrecht sowie je fünf Flaschen der ersten Weinlese erhalten werden, wird der Bürgermeister heute bereits vorab ab Dienstbeginn direkt im Rathaus die Vignetten persönlich zum Verkauf anbieten.
Es grüßen herzlich die Enten aus dem Holzbach!
___________________________________________________________________


Oktober 2008:

LISA begrüßt die Entscheidung der gerechten Verkehrsverteilung zwischen der L 125 und der B 3 und die politische Entscheidung, dass weiterhin an der Ortsumfahrung Schallstadt festgehalten wird.

Endlich ist klar, wie das Planfeststellungsverfahren der Ortsumfahrung Schallstadt weitergeht. Den eingeforderten Zeitrahmen haben wir erhalten.
Leider wird die Ortsumfahrung doch nicht so zeitnah gebaut, wie wir erwartet haben. Auch die neuen Verkehrszählungen werden die dringende Notwendigkeit der Ortsumfahrung Schallstadt beweisen.
Bisher sind alle Versuche der Ortsumfahrungsgegner, den Durchgangsverkehr auf andere Art und Weise zu reduzieren, gescheitert.
LISA wird deshalb weiterhin die Stimme zur Notwendigkeit zum Bau der Ortsumfahrung Schallstadt erheben.

========================================================

Unsere Bürgerinitiative trifft sich seit Februar 2004 regelmäßig. Die meisten unserer Mitglieder sind unmittelbar betroffene Anwohner der B3, also der Ortsdurchfahrt. Nach den ersten Treffen wurde schnell klar, was unser aller großer Wunsch ist: Die Blechlawine, die täglich direkt vor unseren Haustüren vorbei rollt , muss endlich raus aus unserem Dorf. Deshalb heißt unser Ziel:

Vordringlicher Ausbau der L 125 mit zeitnahem Neubau der B3 Ortsumfahrung!

Im Juni 2005 wurden in nur 3 Tagen 238 Unterschriften –ohne Kinderunterschriften! - von direkt betroffenen B3 Anwohnern gesammelt, die den unbedingten Wunsch nach einer Ortsumfahrung haben.

Nur mit einer Ortsumfahrung kann aus unserer Dorf-Autobahn wieder eine ruhigere Strasse werden. Aber es geht nicht nur um den Lärm sondern auch um die Gesundheit der Anwohner. Viele haben bereits Asthma und müssen deshalb ärztlich behandelt werden oder leiden unter Schlafstörungen. Deshalb ist die Leistungsfähigkeit in der Schule und im Beruf sehr eingeschränkt. Eine Kommunikation auf dem Gehweg oder direkt vor unseren Häusern und Wohnungen ist wegen der Lautstärke wie in den ruhigen Wohngebieten absolut nicht möglich. Das muss endlich ein Ende haben!

Dieses Verkehrsproblem kann nachweislich nicht nur mit dem Ausbau der L125 beseitigt werden. Selbst nach dem Bau der L 125 verbleiben immer noch 15.000 Fahrzeuge auf der Ortsdurchfahrt. Eine spürbare Entlastung werden wir nach dem Bau der Ortsumfahrung erfahren. Die Ortsumfahrung bedeutet eine Aufwertung des gesamten Ortes.

Wenn Sie auch für eine dauerhafte Entlastung der B3 sind, dann kommen Sie zu unseren Treffen und informieren Sie sich über die Einzelheiten. Unsere Termine und Aktion werden rechtzeitig im Gemeindeblatt und hier, auf unserer Seite, veröffentlicht.
=========================================================


Warum es gefährlich ist, die >>Ortsrandstraße<< abzulehnen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

immer mehr von Ihnen sind in den letzten Monaten

wegen des heftigen Widerstands einer Minderheit gegen die geltende Straßenplanung ins Grübeln gekommen. Und das ist gut so. Was nützt uns wirklich?

Ob Sie direkt an der heutigen B3 oder weiter ab wohnen, haben Sie Mut, vertrauen Sie Ihrem Verstand, bilden Sie sich selbst ein Urteil!

Das Planfeststellungsverfahren hinsichtlich der L 125 ist abgeschlossen, die L125 bereits im Bau.  Es ist inzwischen einfach unrealistisch, noch auf eine Verbreiterung der Schneckentalstraße zu hoffen. Und auch die Tonnagebeschränkung wird dort nicht am Tage der Verkehrsfreigabe fallen. Nur beim Bau einer vierspurigen L 125 wäre die Ortsdurchfahrt von Schallstadt und Wolfenweiler vom Verkehr entlastet worden.

Viele von Ihnen, vielleicht die meisten, mögen das bedauern,

- weil aus Ihrer Sicht, Pfaffenweiler künftig die Hauptlast des Durchgangsverkehrs tragen sollte,

- weil der Verkehr den Menschen dort allein schon von der Landschaft her eher als uns zuzumuten ist.

Aber wir leben nun einmal nicht in einer direkten Demokratie, sondern in einer parlamentarischen. Und deshalb würde es nichts nützen, falls wirklich die Mehrheit der Schallstadter und Norsinger die jetzige Planung ablehnte. Für die Entscheidungsträger im Land gelten eben noch andere Gesichtspunkte und vor allem haben sie die ihnen vom Wähler verliehene Macht, ihre Gesichtpunkte auch durchzusetzen. Andererseits stehen sie alle unter dem Zwang der leeren öffentlichen Kassen. Und deshalb sind sie anfällig für immer neue Sparmaßnahmen - auch dort wo’s weh tut, den Betroffenen weh tut. Und erst recht natürlich, wenn die Betroffenen [wie leider manche unserer Mitbürger] nicht glauben, dass es weh tut und die Entscheidungsträger sogar noch zum Sparen an der falschen Stelle auffordern.

- Keine „Ortsrandstraße“, deshalb „Rettung“ für etwas weniger als ein Prozent der Rebfläche, wofür jeder Winzer selbstverständlich in Geldwerten entschädigt wird. Wer entschädigt die B3-Anwohner finanziell für ihre sehr eingeschränkte Lebensqualität?

Was hieße das für uns, wenn die Ortsumfahrung nicht gebaut werden würde?

- Geringfügige Verringerung der Verkehrslast durch den geplanten Ausbau der L125 auf wahrscheinlich 17.000 bis 18.000 Fahrzeuge, die weiterhin täglich und nächtlich die Anwohner der gesamten Basler Straße. Keine Beeinträchtigung der Lebensqualität für drei bis fünf Anwohner der geplanten Umgehung.

- Verzicht auf die seit Jahrzehnten sich erstmals bietende reale Chance, unseren Dorfkern zu einem lebendigen, aber gleichzeitig lebens- und liebenswerten Ort umzugestalten.

Denn 5000 Fahrzeuge täglich und nächtlich sind genug!

Darauf haben Generationen gewartet.

Eine „Orts-Verödung“ wird es nicht geben und ein „totes“ Dorf schon gar nicht!

Was auch immer die traditionellen Meinungsführer sagen, wir werden auch die Verunsicherten unterstützen bei der Bildung eines wahrhaft unabhängigen Urteils.

Seitenaufrufe seit dem 01.03.2005 :